Verfasst von: Markus | Oktober 26, 2007

Ich muss sagen mich nervt es!

Ich weiß dass es niemanden interessiert aber mich nervt es! Ich recherchiere so fröhlich für den noch sehr jungen MeerBlog und stoße im Internet auf eine schöne Veranstaltung nach der anderen. Entweder Ausstellungen oder Vorträge zum Thema Meer. Nun war es noch ganz OK dass die meisten in anderen Städten waren, kann ja sein. Aber nun bin ich auf der Homepage des Sharkproject über eine vie lversprechende Vortrags-Reihe über den Weißen Hai gestolpert und siehe da: Sogar in meiner kleinen Stadt gibt es einen Vortrag?! Na schön zwar hängen hier in der Gegend keine Plakate aus oder ich habe sie noch nicht gesehen, na gut mal sehen wann es denn ist… NEIN!… Die Goldhochzeit meiner Großmutter.. am anderen Ende von Deutschland… am selben Tag! Na gut also mein Plan ist es nun mich selbst zu Klonen und meinen Klon dann zu der Goldhochzeit zu schicken um selbst den Vortrag zu sehen.

Sollte ich das nicht schaffen baue ich auf die zehn Leser pro Tag die sich auf diesen Blog verirren. BITTE ICH WÜNSCHE BERICHTE! Lasst mich Teil haben an eurer Termin freien Welt. BESUCHT DEN VORTRAG.

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Verfasst von: Markus | Oktober 25, 2007

Die lange Nacht des Tauchens

In der Kulturfabrik-Moabit findet am Samstag, 03.11.2007 ab 18.00 h die große Nacht des Tauchens statt. Es soll Film, Vortrag, Infostand, Comedy, Laufsteg, Livemusik, Fotoausstellung, Videoinstallation & Party, alles zum Thema Tauchen geben.  Für Berliner Taucher sicherlich ne Überlegung wert. Ich wünschte so was gäbs in meiner Gegend. Also viel Spaß! Karten (10€) und Infos gibts hier.

Verfasst von: Markus | Oktober 24, 2007

Umweltgift verändert Verhalten von Fischen

Geringe Werte reichen um Schwarmverhalten zu stören

London/Wien (pte/24.10.2007/13:55) – Eines der häufigsten Umweltgifte, das so genannte Nonylphenol, steht im Verdacht das soziale Verhalten von Fischen empfindlich zu stören. Bereits geringe Konzentrationen der Substanz reichen aus, um die chemischen Duftnoten von Fischen aus dem Gleichgewicht zu bringen, berichten die Ökologen um Ashley Ward von der University of Sydney http://www.bio.usyd.edu.au und Suzanne Currie in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B.

Die chemische Substanz „raubt“ den Fischen offensichtlich den Sinn in einem Schwarm nahe zusammenzubleiben, in dem sie individuelle Duftnoten übertünchen. Dadurch schwimmen die Fische in größeren Abständen zueinander und können so auch schneller zur Beute von Fressfeinden werden. „Der Verlust des ‚kohäsiven‘ Verhaltens ist ein gewaltiger Nachteil für die Tiere, da es eine defensive Strategie gegen Feinde darstellt“, erklärt Ward. Das erschreckende an der Untersuchung war, dass bereits geringe – bei weitem nicht letale – Dosen der chemischen Substanz für dieses Verhalten ausreichen. Das haben die Forscher in Versuchen in Aquarien nachgewiesen. Nur 0,5 Mikrogramm pro Liter Wasser haben bereits ausgereicht, um die Bildung so genannter Fischschulen bei Gestreiften Killifischen (Fundulus diaphanus diaphanus) zu verändern. Die chemische Substanz stört den Geruchssinn der Fische nicht, denn Nahrung fanden sie dennoch recht schnell. Offensichtlich veränderte die Substanz aber den Eigengeruch der Tiere. Und das habe fatale Auswirkungen auf das Sozialverhalten. „Denn jeder einzelne Fisch entwickelt ein individuelles chemisches Profil“, so Ward. „Sie bevorzugen Partner, die ähnliche Gerüche aufweisen.“ Die Forscher vermuten zudem, dass Fische chemische Signale über ihren sozialen Status, den Reproduktionsstatus und das genetische Make-up übertragen.

„Nonylphenole werden hauptsächlich als Kunstharze – so genannte Nonylphenol-Formaldehydharze), als Tenside in Wasch- und Putzmitteln, in der Textilindustrie als Weichmacher, in der Lederindustrie aber auch in Farben, Lacken und Pestiziden verwendet“, so der Chemieexperte Herwig Schuster von Greenpeace-Österreich http://www.greenpeace.at gegenüber pressetext. „Wir haben die Substanz auch in Babyspielzeug gefunden“, erklärt der Fachmann. „Das bekannte Hauptproblem ist die hormonelle Wirksamkeit von Nonylphenolen. Zwei Studien belegen außerdem, dass Nonylphenol im Tierversuch die Reifung von Spermien beeinträchtigt und auch die Gehirnentwicklung.“ Die chemische Substanz wird auch häufig in Muttermilch und Lebensmitteln nachgewiesen und ist daher besonders problematisch.

„Nonylphenole gehören zu den so genannten POPs – das sind persistente, also langlebige organische Schadstoffe. Folglich akkumulieren sie auch in der Umwelt“, erklärt Schuster. Das Umweltbundesamt Wien http://www.umweltbundesamt.at hat schon 1998 eine Studie zu Nonylphenolen erstellt http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/BE121.pdf. „Politisch passiert ist wenig bis nichts, daher sind Nonylphenole oft auch ein Musterbeispiel für das Versagen der alten EU-Chemikalienpolitik und ein Grund, wieso es die EU-Chemikalienverordnung REACH gab“, so Schuster. (pressetext berichtete http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=061016025 )

Die Wissenschaftler um Ward wissen inzwischen, dass auch andere Umweltgifte wie etwa Schwermetalle den Geruchssinn von Fischen empfindlich stören können. „In verunreinigten Gewässern können verschiedene Chemikalien wie etwa Nonyphenole oder Schwermetalle gemeinsam auftreten. Das hat fatale Auswirkungen auf die Tiere.“ Dann können sie von Artgenossen nicht mehr wahrgenommen werden und selbst auch nicht mehr riechen. „Es gibt bereits seit einiger Zeit den Verdacht, dass auch nicht letale Dosen von chemischen Substanzen dramatisch auf die Fitness von aquatischen Lebewesen wirken“, meint Bob Wong, Verhaltensforscher und Ökologe der Monash University http://www.monash.edu.au in Victoria/Australien. Chemische Signale haben unter Wasser manchmal eine wesentlich größere Bedeutung als visuelle.


Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
email: weitlaner@pressetext.com
Tel. +43-1-811 40-30

Verfasst von: Markus | Oktober 24, 2007

Delphin Gedicht 2007

Zum UN Jahr des Delphins gab es einen Gedichtewettbewerb, bei dem das beste Delphingedicht gesucht wurde. Nun haben die Verandtwortlichen ihren Sieger gekürt:

Horst Samson ein Schriftsteller, Journalist und Lehrer der ein auf mich sehr verstörend wirkendes Werk ab gegeben hat, in dem er den Delphin vermenschlicht und ihn sich selbst bei einem Schutzprojekt bewerben lässt. Absolut keine Alltagskost.

Sehr schön und politisch!

Hier das Gedicht und Informationen zum Wettbewerb.

Verfasst von: Markus | Oktober 24, 2007

Unterwasserfoto-Ausstellung

In Frankfurt an der Oder gibt es eine Ausstellung mit Unterwasserfotografien. Unter dem Motto „Unterwasser- Fremdes Leben“ finden sich in der „Darstellbar“ 20 Aufnahmen verschiedener Lebewesen. Ich selber habe sie nicht gesehen aber vielleicht interessiert es jemanden der in der nähe Frankfurt-Oder wohnt. Dann bitte kurzen Kommentar wie die Ausstellung so war.

Weitere Informationen gibt es Hier

Läuft noch bis Anfang November 2007

Verfasst von: Markus | Oktober 24, 2007

Meer TV Tipp

 

Ab dem 24.10.2007 wird jeden Mittwoch um 14:30 auf N24 eine Dokumentation über verschiedene Themengebiete des Meeres ausgestrahlt. Ich glaub es soll 5 Folgen geben.

N24&Meer

Genre: Dokumentation

Folge 1: Energie – Die Giganten der Meere: Strömungsturbinen unter und über Wasser

Folge 2: Sicherheit auf See – von Freifallrettungsbooten, Seewieseln und Freakwaves

Folge 3: Nahrungsquelle Meer – über nachhaltige Fischerei, Aquakultur und Algenzucht

Klingt ganz interessant, ist hoffentlich nicht all zu reißerisch. Wäre auch eigentlich ganz nett wenn die Sendung ein fester Bestandteil des Programms würde. Wenns anständig aufgezogen ist würde ich mir so was öfter an gucken. Aber man sieht ja sie wagen es erst gar nicht so etwas ins Vorabend Programm auf zu nehmen.

Verfasst von: Markus | Oktober 24, 2007

Schatz entdeckt!

Vor der Spanischen Küste hat ein Bergungsunternehmen einen Schatz entdeckt. Ob sie nun das recht auf die Bergung haben ist wohl fraglich. Laut der Spanischen Regierung sind sie nichts als Piraten. Ich denke man sollte solche Schätze der Öffentlichkeit zugänglich machen und nicht einfach verscherbeln, wie es das Unternehmen vor hat. Aber so ist das halt mit dem Seerecht, wers findet dem gehörts. Was man oft nicht bedenkt, dass Wracks auch Friedhöfe sind.

Hier das Video von N24 dazu:

http://www.n24.de/news_stories/video_player/02152/index.php

Verfasst von: Markus | Oktober 24, 2007

Der kleine Wasseraffe Folge 1

Es war einmal vor vielen Generationen, die Menschheit stand in ihren Anfängen, da war ein Wesen, dass zwischen zwei Spezies wankte. Das Wesen wusste nicht ob Affe, ob Mensch es seien wollte. Nein eigentlich wusste es nicht mal was ein Mensch überhaupt ist, es scherte sich wohl kaum um die Bedeutung die es für folgende Generationen haben würde. Wir wollen dieses Wesen einfach mal Gutsy nennen, ob es sich selbst einen Namen gab ist ungewiss.
Dieser kleine Affe hatte alles was man von einem jungen Affen erwartet. Temperament, schläue und viele Flausen im Kopf. Er war vermutlich noch nicht sehr alt, eventuell 3 bis vier Jahre, als er entdeckte, dass man auch außerhalb von den Wäldern und der Ebene, Nahrung finden konnte.
Angelockt von ungeheurem Gestank ging Gutsy eines Morgens an den Strand, dorthin wo die vielen kreischenden Vögel flogen. Es war ein Geruch den Gutsy noch nie zuvor vernommen hatte, eine Mischung aus Fischkadavern, verrottenden Muscheln und Seetang. Diese Aromen verfehlten nicht ihre Wirkung. Schon zuvor hatte Gutsy verschimmelndes Obst gegessen, doch was hier lag roch weder nach den üblichen Kadavern, die Raubtiere zurück lassen, sondern viel süßer. Es hatte nichts beißendes. Was so riecht kann wohl kaum gefährlich sein oder?
Er ging also an den Strand. Und was er dort sah entzückte ihn. Der gesamte Boden war übersät von Muscheln, Würmern und kleinen Krebsen. Das Wasser stand heute niedrig und so bot das Gewässer den Vögeln ein Mahl. Gutsy hatte natürlich keine Ahnung, dass es Muscheln waren die er sah, er hielt es für Nüsse. Nüsse hatte er schon oft gesehen und die schmeckten ihm außerordentlich gut. Also spurtete unser kleiner Affe ans Wasser, schnappte sich so viele „Nüsse“ wie er tragen konnte und hopste zurück in den Wald.
In seinem Lieblingsversteck, unter einem riesiegen Baum, brach er die Muscheln auf. Da er ja noch nie eine Muschel gesehen hatte, erschrak er ein wenig, bevor er sich ein Herz fasste und das Innere dieser Muschel aß.
Es schmeckte salzig und ein wenig klebrig. Das klebrige erinnerte ihn an gärendes Obst aber salzige Geschmack mundete ihm sofort. Es war schon lustig dass sich eine salzige „Made“, in seiner „Nuss“ fand. In der Hoffnung dieses Aroma noch einmal zu genießen, öffnete er die nächste Muschel, in der natürlich auch wieder ein schleimiges Etwas zu finden war. Als er alle aufgegessen hatte, holte er Nachschub. So war er der jenige der mit einem mutigen Schritt aus dem Wald, eine Ära von mutigen und erfolgreichen Schritten einleiten würde, inklusive dem Schritt, den ein Nachkomme von ihm etwa 4-3 Millionen Jahre später auf dem Mond wagen sollte. Was er auch nicht wusste war, dass die Schritte folgender Generationen sich bald nur noch auf zwei Beinen begrenzen würden.
All dies kümmerte ihn nicht. Gutsy war nur begierig darauf seiner Sippe die neue Futterstelle zu zeigen. Also ging er zu seinem Vater dem Stammvater und Boss der kleinen Affenbande. Er hatte einen grauen Rücken und mehrere Narben, die er aus Kämpfen mit Artgenossen und Fressfeinden davon getragen hatte. Als Gutsy so aufgeregt auf den Boss zu kam, wagte dieser nicht seinem Sohn zu widersprechen, sondern folgte ihm neugierig. Neugierde war in dieser Sippe genau so verbreitet wie die Streitlust und die Treue. So trabten der Boss, seine erste Frau, der Nachfolger vom Boss und der Üble sproß eines entfernten Verwandten mit Gutsy runter zum Wasser, um sich dort die vielen Nüsse an zu schauen. Sie waren alle etwas ängstlich doch letztendlich überwog die Neugierde.
Der hässliche argwöhnische Cousin Gutsys, wir wollen ihn Bill nennen der auch mit ans Wasser gekommen war, versuchte alle anderen von dem Futterplatz zu verscheuchen. Bill mahlte sich bereits aus wie er die Macht an sich reissen könnte wenn er es nur schaffen würde diesen Platz unter seine Regentschaft zu bringen. Natürlich kahm er nicht gegen den Boss an, der ihn in seine Schranken verwieß. Bill aber gab nicht auf, er beschloss einen strategischen Rückzug, er wollte für seine Auseinandersetzung mit dem Boss erst eine günstigere Gelegenheit abwarten.
Nachdem sie sich alle den Magen voll geschlagen hatten, gingen sie wieder in den Wald um ihren Angehörigen von der neuen Futterquelle zu berichten.
Dem Boss kam der Gedanke dass er ja schon recht alt war und so wollte er seine Sippe natürlich auch für die Zukunft gut versorgen. Er setze sich also durch und die gesamte Affenbande siedelte sich am Strand an. Noch nutzten sie die Bäume um unter großen selbst gebauten Blätterburgen zu nächtigen doch bald sollte sich ihr Schicksal kolossal ändern. Als Gutsy nach diesem ereignisreichen Tag endlich ein schlief, träumte er von seinem neu entdeckten Futter und von dem Strand, der so schön war dass er ihn nie wieder verlassen wollte.
Noch vor Sonnenaufgang verschied der Boss, er ging in seinen Wald um zu sterben. Das letzte was der Boss sah waren die funkelnden Augen von Bill in der Dunkelheit. Er würde seine Regentschaft antreten und es gab niemanden mehr der ihn daran hindern konnte…

Fortsetzung folgt!
Ich werde versuchen nun jeden Mittwoch eine Folge vom kleinen Wasseraffen hoch zu laden. Wenn ich die Zeit finde und nicht wieder mein Internet spinnt schon früher.

Verfasst von: Markus | Oktober 19, 2007

Ausbeutung der Tiefsee

Spiegel Online berichtet über die Vorhaben einiger Firmen und Länder, die Rohstoffe der Tiefsee ab zu bauen. Zu den lohnenden Abbaugebieten zählen vorallem die „Schwarzen Raucher“, Tiefseevulkane die heißes Schwefel und mineralienhaltiges Wasser speien. Diese Tiefseevulkanen sind allerdings ein erheblicher Teil des tiefsee Ökosystems an denen tausende von Tierarten leben. Dieses Ökosystem besteht bei weitem nicht nur aus den im Spiegel Artikel erwähnten Bakterien, sondern auch aus Fischen, Würmern und Schalentieren. Es ist mal wieder typisch dass alles was nicht Säugetierartig ist nicht schützenswert erscheint.

Für mich ist das Problem an der ganzen sache dass man es sich nicht so einfach machen kann zu sagen, man trägt nur ein paar Mineralien und Bakterien ab, nein es ist als würde man die Sonnen der Tiefsee abtragen.

Eigentlich ist die Tiefsee recht lebensfeindlich doch an diesen Schloten können Bakterien Chemosynthese betreiben, die im gegensatz zur Photosynthes nicht von Licht sondern von energiehaltigen Schwefelverbindungen abhängig ist. Und vermutlich der größte Teil der Lebensformen ist ähnlich wie bei uns hier oben von den Pflanzen, von diesen Bakterien abhängig.

Außerdem ist ein Tiefseeökosystem nicht mit einem an Land zu vergleichen. An Land können Tiere, Samen und Pflanzen mit leichtigkeit weite Strecken zurück legen aber unter Wasser ist das anders. Unter Wasser kostet dies alles viel mehr Energie. Ich finde die Menschen fangen da wieder etwas an dessen Folgen sie gar nicht ermessen können, da die Tiefsee noch kaum erforsht ist. Warum lernt man nicht von dem Bergbau an Land und berechnet erst die Auswirkungen? Schadensbegrenzung ist immer schwerer und teurer als die Forschung und ökologische nutzung. Wollen wir wirklich das ganze Potenzial das die Tiefsee hat wegen ein paar Mineralien aufs spiel setzen?

Abgesehen davon gehört das Meer niemandem, weder Ländern noch Firmen,  höchstens nachfolgenden, hoffentlich klügeren Generationen.

Verfasst von: Markus | Oktober 17, 2007

EU will Meerespolitik ausarbeiten. Top oder Flop?

Die Europäische Kommission  hat am 10. Oktober 2007 eine Mitteilung über den Plan einer integrierten Meerespolitik heraus gegeben. Sie will angesichts der Klimaerwärmung und ein Arbeitsprogramm ausarbeiten und Umsetzen, dass folgende Punkte im besonderen berücksichtigt:

– ein Europäischer Seeverkehrsraum ohne Hindernisse,
– eine Europäische Strategie für Meeresforschung,
– von den Mitgliedstaaten zu entwickelnde nationale integrierte Meerespolitiken,
– ein europäisches Netzwerk für die Meeresüberwachung,
– ein Fahrplan für die maritime Raumplanung der Mitgliedstaaten,
– eine Strategie zur Eindämmung der Auswirkungen des Klimawandels in den
Küstenregionen,
– die Reduzierung der        von  Schiffen   ausgehenden     CO2-Emissionen    und
Umweltverschmutzung,
– die     Ausmerzung        der   Piratenfischerei     und      der   destruktiven
Grundschleppnetzfischerei auf hoher See,
– ein europäisches Netzwerk von maritimen Clustern,
– eine Überprüfung der für die Schifffahrt und den Fischereisektor geltenden
Ausnahmeregelungen zum EU-Arbeitsrecht.

Die vorliegende Mitteilung bildet die Grundlage für den Rahmen für die
Entscheidungsfindung und für die sektorübergreifenden Instrumente, die für eine integrierte EU-Meerespolitik notwendig sind, und stellt die wichtigsten Maßnahmen vor, die die amtierende Kommission in dieser Amtszeit einzuleiten gedenkt. Bei diesen Maßnahmen wird nach den Grundsätzen der Subsidiarität und der Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit, dem ökosystemorientierten Ansatz und dem Gebot der Stakeholder-Beteiligung vorgegangen.

Ich denke das „Papierchen“ ließt sich ganz nett denn Versprechen können unsere Politiker ja, aber was letzendlich daraus wird ist eine andere Frage. Zu begrüßen ist sicherlich dass die Probleme endlich anerkannt wurden.

Also liebe Sesselpupser macht euch mal an eine Umsetzung!

Was ich besonders löblich fand ist folgendes Vorhaben:

„• Die Kommission wird
• energisch dafür eintreten, dass die derzeitige Praxis der Rückwürfe
eingestellt wird13, und dass zerstörerischen Fangpraktiken, etwa der
Grundschleppnetzfischerei auf hoher See, ein Ende bereitet wird14;
• energisch darauf hinarbeiten, dass dem illegalen, unregulierten und nicht
gemeldeten Fischfang ein Ende bereitet wird15;
• die Entwicklung eines umweltgerechten Aquakultursektors in Europa
vorantreiben.“

Jetzt ist bloß die Frage was unter umweltgerechter Aquakultur zu verstehen ist.

Auch ganz toll fand ich diesen Absatz:

„• Die Kommission wird
• im Jahre 2008 eine Europäische Strategie für die meereswissenschaftliche
und -technische Forschung vorlegen;
• im Rahmen des Siebten Forschungs-Rahmenprogramms gemeinsame,
sektorübergreifende Ausschreibungen veröffentlichen, um ein integriertes
Konzept zu fördern und zu einem besseren Verständnis der maritimen
Angelegenheiten beizutragen;
• Forschung zur Vorhersage und Eindämmung der Auswirkungen des
Klimawandels auf die maritimen Tätigkeiten, die Meeresumwelt, die
Küstengebiete und die Inseln sowie zur Anpassung an diese Auswirkungen
fördern;
• die Einrichtung einer Europäischen Partnerschaft in der Meereswissenschaft
fördern, damit ein konzertierter Dialog zwischen Wissenschaft, Industrie und
Politikgestaltung stattfinden kann.“

WIE WÄRE ES MAL MIT STOPPEN DES KLIMAWANDELS STATT IHN NUR EIN- ZU DÄMMEN? Wär doch super wenn in der EU ab 2020 nur noch Wasserstoffautos zugelassen werden dürften. Das würde auch mal der Industrie einen Tritt in den Arsch geben.

Was ich eher kritisch sehe ist das hier:

„• Die Kommission wird
• im Rahmen der angekündigten Tourismusinitiative den Küsten- und
Meerestourismus fördern;“

Für die Wirtschaft toll aber man sollte die Empfänger von Förderungen zum Meeres bzw. Umweltschutz verpflichten.
Fazit: Löbliche Absichten aber zeigt Uns dass ihr nicht nur reden könnt und tut mal was für euer Geld. Baut Bürokratie ab und handelt. Warum sich lange mit Erklärungen zu Vorhaben aufhalten anstatt zu beschließen. So wird am Ende doch bloß wieder alles klein geredet.

Aber liebe EU Kommission:

Ich habe nun große Erwartungen und werde dies weiter verfolgen also versucht erst gar nicht Rückschritte zu machen!

Hier die Mitteilung in voller Länge. 

Teil des ganzen war auch noch ein Aktionsplan 

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